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ZWISCHEN KRIEG UND FRIEDEN

Waldlager der Roten Armee
in Brandenburg 1945

Mittwoch, 20. Mai 2020 Donnerstag, 30. Juli 2020

Mehr als 70 Jahre nach Kriegsende entdeckten Archäologen in Brandenburgs Wäldern bislang unbekannte Hinterlassenschaften aus der Zeit unmittelbar nach dem Kampf um Berlin. Vielerorts finden sich noch heute rechteckige Gruben, militärisch exakt entlang der Waldwege aufgereiht. Diese Eingrabungen waren Reste von Blockhäusern. In und bei diesen Unterständen lagen materielle Reste des Alltags der Soldaten der Roten Armee: militärische Ausrüstung, sowjetische und deutsche Abzeichen, Essgeschirre und anderes Zubehör. Die Gegenstände tragen teilweise kyrillische Inschriften, es gibt auch Propaganda-Parolen und Kennmarken von Rotarmisten aus der Gefangenschaft. Die Funde sind eindringliche Zeugnisse der Verhältnisse im besetzten Brandenburg.

Die Ausstellung im Kornspeicher Neumühle erzählt die Geschichte der Waldlager und ihrer Bewohner, die nicht nur aus Rotarmisten, sondern auch aus befreiten Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern bestand.

Im Rahmenprogramm der Ausstellung stellt der Kornspeicher Neumühle u. a. das zwischen 1941 und 1945 entstandene Tagebuch einer unbekannten Neuruppinerin vor. »Wenn doch bald Ruhe und Frieden wäre« erschien im März 2020 im Regionalverlag Ruppin.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Kornspeichers täglich von 10 – 18 Uhr zu besichtigen

kostenlos

Download Flyer zur Ausstellung

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